Die Spezialambulanz für Angsterkrankungen in Berlin

führt Therapie der Panikstörung und Agoraphobie durch. Dadurch werden Panikattacken und Platzangst mit kognitiver Verhaltenstherapie behandelt, die in Einzel- und Gruppen-Therapie zur Behandlung der Panikstörung in Berlin stattfinden.

Die Therapie der Panikstörung

ist wirksam bei der Angst-Reduktion. Expositionstherapie bzw. auch Konfrontationstherapie lokal in Berlin ist dabei ein wichtiges Behandlungs-Element. Der Patient lernt, mit Angst und Panik besser umzugehen und die körperlichen Symptome von Panikattacken richtig zu interpretieren.

Richtig und rechtzeitig behandelt, haben Menschen mit einer Panikstörung mit Agoraphobie eine gute Prognose für ein erfolgreiches Therapie-Ergebnis. Sie lernen, aus dem Teufelskreis der Angst, dem Aufschaukeln von Panik-Gedanken und Panik-Körpersymptomen, auszubrechen, den Einfluss von Stress auf Angst zu verstehen und Strategien zur Angst- und Anspannungs-Reduktion einzusetzen.

Was ist eine Depression?

Bei der Depression unterscheidet man verschiedene Formen, (i) die depressive Episode, wenn depressive Symptome eines bestimmten Schweregrades das erste mal auftreten, (ii) die rezidivierende depressive Störung, wenn diese Symptome wiederholt auftreten und (iii) die bipolare affektive Störung, wenn sich Symptome sehr gedrückter Stimmung und übermäßig gehobener Stimmung abwechseln. Wenn depressive Symptome über einen Zeitraum von mehreren Jahren anhalten und dabei nicht so schwer ausgeprägt sind, um die Kriterien für eine depressive Episode zu erfüllen, spricht man auch von einer Dysthymie.

 
Diagnostische Kriterien nach ICD-10 (Internationale Klassifikation psychischer Störungen, herausgegeben von der Weltgesundheitsorganisation):

Man unterscheidet bei der Depression zwischen sogenannten Hauptsymptomen und Nebensymptomen. Der Schweregrad der Depression wird nach der Anzahl der vorliegenden Haupt- und Nebensymptome bestimmt.

 Hauptsymptome:

    • gedrückte Stimmung
    • Interessenverlust/Freudlosigkeit
    • Verminderung des Antriebes/Verminderung der Energie: Ermüdbarkeit und Aktivitätseinschränkung

     Nebensymptome:

    • verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
    • vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
    • Schuldgefühle und Wertlosigkeit
    • negative und pessimistische Zukunftsperspektive
    • Suizidgedanken, Selbstverletzung, Suizidhandlungen
    • Schlafstörungen
    • verminderter Appetit

     Leichte Episode:

    • Vorliegen von 2 Hauptsymptomen + 2 Nebensymptomen.
    • Keines der Symptome ist schwer ausgeprägt.
    • Die Symptome bestehen seit mindestens 2 Wochen.
    • Es besteht Leidensdruck, aber die Person ist beruflich und sozial noch normal leistungsfähig.

    Mittelgradige Episode:

    • Vorliegen von 2 Hauptsymptomen + 3 Nebensymptomen
    • Einige der Symptome sind schwer ausgeprägt oder es besteht ein besonders weites Spektrum von Symptomen.
    • Die Symptome bestehen seit mindestens 2 Wochen
    • Die Fortführung beruflicher, sozialer und häuslicher Aktivitäten ist für den Betroffenen unter erheblichen Anstrengungen möglich.

    Schwere Episode:

    • Alle drei Hauptsymptome + mindestens 4 Nebensymptome liegen vor.
    • Einige der Symptome sind schwer ausgeprägt.
    • Die Symptome bestehen seit mindestens 2 Wochen. Bei schwerer Ausprägung oder schnellem Eintritt der Symptomatik ist die Diagnose der schweren Episode auch eher möglich.
    • Eine Fortführung beruflicher, sozialer und häuslicher Aktivitäten ist nur begrenzt möglich oder unmöglich.



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      Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

      Charité-Universitätsmedizin Berlin
      Campus Charité Mitte
      Charitéplatz 1
      D-10117 Berlin

      Kontakt

      E-Mail:
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      Tel 1: 030-450517217
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